Mrz 28

Wie die Polizei heute mitteilte, existiert die Phantommörderin, die unter anderem für den Heilbronner Polizistenmord verantwortlich gemacht wurde, nicht.

In der Vergangenheit stellte die Polizei an 40 Tatorten DNA-Spuren sicher und ordnete die Taten einer Serientäterin zu. Wie gestern mitgeteilt wurde, stammt diese DNA von einer Arbeiterin eines Verpackungsbetriebes in Bayern.

Die Greiner Bio-One GmbH mit Sitz in Frickenhausen (Kreis Esslingen) weist in der Gebrauchsanweisung allerdings daraufhin, dass die Wattestäbchen nicht für polizeiliche Ermittlungen gedacht seien. Zusätzlich weist der Geschäftsführer Heinz Schmid daraufhin, dass die Polizei nie gefragt habe, ob das Besteck für DNA-Tests geeignet sei.

Die Baumwolle wird in China und Ägypten geerntet und mittels eines Lübecker Importeurs an eine bayrische Firma verkauft. Diese wiederum verkauft die fertig zusammengesetzten Wattestäbchen an die Greiner Bio-One GmbH. Die Wattestäbchen werden dann durch die Greiner Bio-One GmbH bundesweit verkauft, sodass sich jetzt die Landeskriminalämter zusammen gesetzt haben und über die Konsequenzen der Panne beraten haben.

Sowohl das baden-württembergische und bayrische Landeskriminalamt, als auch Ermittler aus Österreich zählen zu den Kunden der Firma aus Frickenhausen. Laut Schätzungen des Geschäftsführers der Vertriebsfirma sind rund 20.000 Stäbchen pro Jahr an die Ermittler geliefert worden, da diese „mindestens seit 2001“ zu den Kunden des Unternehmens zählen.

Diese News wurde von mir auch auf Chaos-Radio.net veröffentlicht.

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