Jan 21

M. Großmann / pixelio.de

Zudem bereits sicherlich bekannten Dioxin-Skandal durch den die Harles und Jentzsch GmbH in Uetersen bekannt wurde gibt es ein paar Neuigkeiten.

Der mittlerweile insolvente Hersteller von Fetten aus dem Kreis Pinneberg (Schleswig-Holstein) hatte belastete Fette mit unbelasteten gemischt und zu Futtermitteln weiterverarbeitet.

Laut des niedersächsischen Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sind 60,1% der 153 überprüften Fettproben beanstandet worden, weil der Grenzwert von 0,75ng (Nanogramm=10-9g) / g überschritten wurde.
Weiterhin wird durch die Untersuchung bestätigt, dass verschieden stark belastete Fette gemischt wurden, da der Dioxingehalt der beanstandeten Proben zwischen 1,0ng /g und 61,6ng / g lag.

Die Proben wurden zwischen dem 11. November und 13. Dezember genommen, währenddessen die Firma Harles und Jentzsch etwa 2500 Tonnen Futtermittel herstellte, die an weiter niedersächsische Firmen zur Weiterverarbeitung verkauft wurden.

Die Quelle des Dioxins ist laut eines staatlichen Lebensmittelchemikers aus Münster bei „Vorstoffen, die zur Biodieselproduktion dienen“ zu suchen.

Die letzten 40 der anfangs 270 in NRW gesperrten Höfe gaben die Behörden heute wieder frei.

Quellen: Ärztezeitung &  Zeit
Jan 04

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